Dr. D. Geymeier

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Behandlungen


In unserer Praxis werden unter den Gesichtspunkten hoher Qualität und Ästhetik alle Spektren der Kieferorthopädie angeboten, hierbei wird immer auf die Funktion (Kiefergelenke) geachtet. Eine Spezialität stellt die Therapie bei Schlafapnoe und Schnarchen dar:

-          Behandlungen bei Kindern und Jugendlichen

-          Erwachsenenbehandlungen

-          Behandlungen bei Kiefergelenksstörungen

-          Schlafapnoe und Schnarchen (weiteres: www.tap-schiene.de)

 

Allgemeines:

Ziele der Kieferorthopädischen Behandlung:

 

Schöne gerade Zähne sind attraktiv, sie signalisieren Lebensfreude und Gesundheit. Sie bestimmen die Harmonie eines Gesichtes und prägen die persönliche Ausstrahlung und vor allen Dingen das Lachen und die Sprache. Zahnlücken, schiefe Zähne oder verkehrte Lagebeziehungen der Kiefer zueinander beeinflussen die Harmonie eines Gesichtes und stören den gesamten Eindruck.

 

 

-Richtiges Beißen und Kauen:

Schneidezähne sollten ähnlich einer Schere funktionieren. Backenzähne am besten wie Zahnräder.

 

-Gerade und gesunde Zähne:

Die positive Ausstrahlung, Harmonie und Ästhetik eines Gesichtes werden verbessert

 

-Erleichterung der täglichen Zahnpflege:

Eine Gesunderhaltung der Zähne ist nur bei ausreichendem Platz und der Möglichkeit der optimalen
Reinigung gegeben

 

Behandlungszeitpunkt in der Kieferorthopädie:

Die häufigsten kieferorthopädischen Behandlungen werden im Kindesalter durchgeführt. In der Regel beginnen die Behandlungen ungefähr mit dem 10. Lebensjahr. Bei speziellen Zahnfehlstellungen werden Frühbehandlungen geplant. Eine „normale“ kieferorthopädische Behandlung dauert meistens 3-4 Jahre. Beendet wird die Behandlung mit einer Haltephase, dies ist ebenfalls eine herausnehmbare Spange.

Auch im Erwachsenenalter werden kieferorthopädische Behandlungen routinemäßig durchgeführt. Allerdings werden dann in der Regel meist festsitzende Apparaturen nötig. Bei gesunden Mundverhältnissen können sie auch im hohen Alter sinnvoll sein

 

Behandlungsplan und Behandlungsverlauf:

Vor Behandlungsbeginn wird ein kieferorthopädischer Behandlungsplan aufgestellt. Dazu ist es notwendig, Kiefermodelle, Röntgenbilder, Porträt- sowie Mundfotos anzufertigen, man spricht hierbei von Anfangsdiagnostik.

Anhand dieser werden Messungen vorgenommen, um die Abweichungen vom "Normalen" festzustellen. Danach richtet sich der Umfang der notwendigen Zahnbewegungen. Die vielen verschiedenartigen Fehlstellungen der Zähne lassen keine Universalgeräte für die Behandlung aller Zahnfehlstellungen und Kieferanomalien zu. Für jeden Patienten müssen deshalb individuell die richtige Behandlungsmethode und das geeignete Behandlungsgerät ausgewählt werden. Sind alle Informationen vorhanden und ausgewertet, wird der Behandlungsplan von uns erstellt.

Ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten, bzw. den Eltern nach der Erstellung der Anfangsunterlagen und der Planerstellung klärt, welche Zahn- und Kieferfehlstellungen wie und in welchem zeitlichen Rahmen behandelt werden müssen. Nach Genehmigung des Behandlungsplans (bei gesetzlich versicherten Patienten durch die Krankenkasse, bei Privatpatienten nach Unterzeichnung des Plans durch Patient bzw. Eltern), erfolgt die Herstellung der geeigneten Zahnspange. Während der Behandlung zeigen erneute Kieferabformungen und Röntgenbilder im Vergleich zur Ausgangssituation den Behandlungsverlauf. Wenn alle bleibenden Zähne nomal stehen, ist die aktive Phase der Behandlung beendet. Leider haben die Zähne die Tendenz teilweise an ihren ursprünglichen Platz zurückwandern zu wollen. Deshalb ist nach kieferorthopädischer Behandlung besonders die Stabilisierung des Ergebnisses sehr wichtig. Diese Stabilisation heißt auch Retention und erfolgt meist mit herausnehmbaren Geräten. Erst nach Beendigung der Retentionsphase werden die Abschlußunterlagen erstellt

Herausnehmbare Spangen:

-aktive Platten


Diese Spangen bestehen überwiegend aus einem Kunststoffkörper in vielen verschiedenen wählbaren Farben. Metalldrähte, kleine Schrauben, Federn usw. sind daran befestigt, um die Zähne zu bewegen. Wie der Name schon vermuten lässt, kann der Patient diese Geräte sowohl zum Essen als auch zum Säubern herausnehmen. Getragen werden diese Apparaturen ca. 16 Stunden, das heißt regelmäßig nachts und zusätzliche einige Stunden am Tag.

Herausnehmbare Spangen werden z.B. gebraucht, um Zahnbögen durch Erweiterung auszuformen, um die Lage der Kiefer zueinander zu harmonisieren,(z.B. mit einem „Funktionskieferorthopädischen Gerät" wie z.B. der Vorschubpoppelplatte) und um Zähne bzw. deren Kronen in eine bestimmte Richtung zu kippen. Die Behandlung mit herausnehmbaren Spangen verlangt eine gewisse Tragedisziplin des Patienten und hat nur Erfolg, wenn die Spangen entsprechend der Anweisungen getragen werden.

-Passive Platten

Hierunter versteht man die Retentionsplatten. Sie dienen zur Stabilisierung des durch die festsitzenden Apparaturen erreichten Ergebnisses. Sie werden regelmäßig in der Nacht getragen. Auch diese Apparaturen werden aus Kunststoff und Drahtelementen im Labor gefertigt. Es gibt die unterschiedlichsten Farben und Einlagebilder für die Kunststoffteile.

 

Festsitzende Spange – Multibandapparatur:


Eine "feste Zahnspange" ist eine Apparatur, die für einen gewissen Zeitraum (meist ein Jahr) auf die Zahnoberfläche angebracht wird und nicht vom Patienten herausgenommen werden kann. Sie besteht aus Brackets, Bändern, Metalldrähten und Ligaturen. Als Brackets werden kleine Plättchen bezeichnet aus Metall (auch vergoldet), Kunststoff, Keramik oder Titan. Brackets werden mit einem speziellen Klebekunststoff auf die Zähne befestigt. Bänder (immer aus Metall -Edelstahl - bei Allergikern auch vergoldet) werden wie Ringe um die Zähne gelegt, meistens im hinteren Zahnbereich. Metalldrähte (auch Bogen genannt) nutzt man, um die einzelnen Zähne miteinander zu verbinden und um diese dann in die richtige Stellung zu bringen. Mit Ligaturen befestigt man die Bögen am Bracket. Diese Ligaturen bestehen aus Kunststoffringen (verschiedene Farben wählbar) oder aus feinen Drähtchen und bewirken, dass die Kraft des Bogens über das Bracket auf den Zahn übertragen wird.

Meistens werden Metallbrackets aus Metall verwendet, weil sie am stabilsten sind. Soll das Multiband aber ästhetisch und unauffällig sein, so verwendet man eher die zahnfarbenen Keramikbrackets. Die festen Apparaturen werden in der Regel im sichtbaren Bereich auf die äußere Zahnreihe "geklebt".

Feste Zahnspangen werden benötigt bei „körperlichen“ Zahnbewegungen auch über eine längere Strecke. Das heißt, dass nicht nur die sichtbare Krone des Zahnes bewegt wird, sondern auch der im Knochen liegende Teil des Zahnes, die Zahnwurzel. Zur Wurzelbewegung braucht man kontinuierliche, zielgerichtete Kräfte, welche nur durch feste Zahnspangen übertragen werden können. Auch verlässliche Drehungen des Zahnes können nur diese Apparaturen ausgeführt werden. Da zusätzliche Nischen im Mundraum entstehen und dies die Ansiedlung von Belägen begünstigt, ist eine exzellente Zahnpflege sowie professionelle Unterstützung durch die Prophylaxeassistenz erforderlich.

 

Lingualtechnik:

"Lingual" heißt "zungenseitig". Zahnfehlstellungen werden durch Brackets, welche auf die Innenseite der Zähne geklebt werden korrigiert. Somit entspricht das der Behandlung mit festsitzenden Spangen, jedoch auf der Zahnrückseite.

Der große Vorteil ist, dass die Spange auf der Zahnrückseite nicht zu sehen ist.

Die Nachteile der Lingualtechnik bestehen für den Kieferorthopäden vor allem in einem erheblich aufwendigeren Herstellungsprozeßprozeß und der für den Behandler anspruchsvolleren Behandlungsführung.

Der Patient benötigt oft eine lange Eingewönungszeit, da der Zungenraum durch die Spange stark eingeschränkt ist. Es können deshalb Probleme beim Essen und Sprechen und Druckstellen an der Zunge auftreten.

 

Festsitzende Retentionsspange:

Diese festsitzende Spange ist eigentlich nur ein auf der Innenseite der Zähne aufgeklebter, an den Zahnbogen angepasster Draht. Diese sogenannte Retainer sorgt nach erfolgreicher Behandlung mit den festen Spangen für eine zusätzliche Stabilisierung des Erreichten (ähnlich wie die herausnehmbare Retentionsspange). Eine regelmäßige (mind. jährliche) Kontrolle ist notwendig. Es wird empfohlen, den Retainer bis zum 21. Lebensjahr im Mund zu belassen. Mindestens sollte er aber 4 Jahre lang getragen werden.